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Wanderung

Auf den Anningergipfel

Wanderung · Wienerwald
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  • Schöne Tiefblicke in die Brühl beim NATURFREUNDE-Kreuz auf dem Frauenstein
    / Schöne Tiefblicke in die Brühl beim NATURFREUNDE-Kreuz auf dem Frauenstein
    Foto: paulis-tourenbuch.at
  • / Wilhelmswarte Anninger
    Foto: Bruno Mayer, Wikimedia
ft 2500 2000 1500 1000 500 7 6 5 4 3 2 1 mi

Vom Bahnhof Mödling auf den Anninger und zur Bahnstation Guntramsdorf-Thallern.

mittel
12,6 km
4:30 h
459 hm
452 hm

Der Anninger ist ein bei den Wienerinnen und Wienern beliebter Ausflugsberg im Naturpark Föhrenberge an der niederösterreichischen Thermenlinie. Der 675 Meter hohe Gipfel mit der Wilhelmswarte ist der höchste von insgesamt vier auf der Hochfläche des Bergstocks. Die weiteren Gipfel sind der Eschenkogel (Anninger-Schutzhaus und Kaiser-Jubiläumswarte), der Vierjochkogel (Sender Anninger) und der Buchkogel. Am südöstlichen Hang Richtung Gumpoldskirchen befindet sich die Dreidärrischenhöhle.

outdooractive.com User
Autor
Herbert Wagner 
Aktualisierung: 03.03.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Anninger | Gipfel, 672 m
Tiefster Punkt
Bahnhof Mödling, 213 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

 Der Anninger ist auf zahlreichen markierten Routen sowie einer kaum überschaubaren Anzahl unmarkierter Wege zu erreichen. Die Anstiege von den Gemeinden am Rand des Wiener Beckens östlich des Bergstocks (Mödling, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten) sind dabei beliebter als jene von der Westseite. Die Wege lassen sich in einer Vielzahl an Varianten und Rundtouren miteinander kombinieren. Gemeinsam mit den Einkehrmöglichkeiten in zahlreichen Hütten und Lokalen machen sie den Anninger zu einem der beliebtesten Wanderziele im Nahbereich von Wien. Beliebte Routen sind: Mödling | Goldene Stiege | Breite Föhre | Krauste Linde | Anningerhaus; Gumpoldskirchen | Kalvarienberg | Siebenbrunnengraben | Dreidärrischenhöhle | Anningergipfel.

Bis 1997 existierte das bekannte Naturdenkmal "Breite Föhre", die um 1550 entstand, dann musste der seit 1988 abgestorbene Baum aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Reste des Baumes befinden sich heute im Nö. Landesmuseum in Sankt Pölten.

Vom Anningerschutzhaus führte früher eine Naturrodelbahn nach Mödling. Die Forststraße wurde seitlich mit Holzplanken gesichert. Bei der Hans-Riffer-Quelle wurde eine Steilwandkurve errichtet. Beim Schutzhaus Krauste Linde befand sich das Ziel eines internationalen Rodelrennens, bei dem der österreichische Rodelrekord über einen Kilometer aufgestellt wurde. Im Jahr 1928 wurde eine neue Kunstrodelbahn eröffnet, die vom (heute nicht mehr existierenden) Kaisergerndlhaus durchs Kiental in die Hinterbrühl führte. Die 1700 Meter lange Bahn wurde jedoch nach einem tödlichen Unfall im Jahr 1935 verkürzt und endete danach beim Schutzhaus Krauste Linde. Noch im Jahr 1966 wurden hier der Große Preis von Österreich im Rennrodeln und 1965 und 1967 die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen.

Die Dreidärrischen-Höhle (oder Siebenbrunnentalhöhle, in früheren Zeiten auch „Saulucke“, „Niklashöhle“, „Fuchsloch“ oder auch „Höhle bei den drei Därrücken“) ist die größte Höhle des Wienerwalds und befindet sich im Siebenbrunnengraben am Osthang des Anningers. Zur Herkunft des Namens gibt es mindestens zwei Vermutungen: Die drei oberhalb des Höhleneinganges bizarr aufragenden Felsen sehen versteinerten Menschen ähnlich, die der Sage nach taub („därrisch“) sind. Oder: Die Felswand um die Höhle gibt angeblich kein Echo.

Die Höhle mit einer Ganglänge von 230 Meter und einem Höhenunterschied von 19 Meter ist sicher seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Grabungen haben gezeigt, dass die Höhle schon zur Hallstattzeit als Opferstätte für Erd- und Totenkulte gedient hat. Mit elektrischer Beleuchtung und künstlich geschaffenem Zusatzeingang versehen, wurde sie von 1926 bis 1939 als Schauhöhle geführt. Bereits innerhalb des ersten Monats besuchten mehr als 5000 Personen die Höhle. Ab 1927 befand sich vor dem natürlichen Höhleneingang auf einer künstlich aufgeschütteten Terrasse das sogenannte „Bergheim“, eine kleine Schutzhütte, die - 1935 infolge eines Rechtsstreits geschlossen - nach dem Zweiten Weltkrieg abbrannte. Während der Kriegswirren diente die Höhle, zu deren tiefstem Punkt ein künstlicher Stollen vorgetrieben wurde und deren Zugang in Beton ausgeführt war, der Bevölkerung als Zuflucht, doch das Interesse an der Höhle verschwand. Seit dem Jahr 2000 ist die Höhle versperrt, der Höhlenpächter hat laut Pachtvertrag sowohl für den ökologischen Schutz als auch mit den Einnahmen aus den frei zu vereinbarenden Führungen für die Erhaltung der Absperrungen zu sorgen. Naturschützer forderten eine Sperre, um das empfindliche Ökosystem der Höhle zu schützen, denn sie dient als Unterschlupf und Rückzugsgebiet für seltene, auf der roten Liste gefährdeter Arten stehende Fledermausarten wie Kleine Hufeisennase, Großes Mausohr, Mops- und Zwergfledermaus.

Start

Bahnhof Mödling (213 m)
Koordinaten:
DG
48.085326, 16.295249
GMS
48°05'07.2"N 16°17'42.9"E
UTM
33U 596459 5326595
w3w 
///kürze.fühlt.luxus

Ziel

Bahnstation Guntramsdorf-Thallern

Wegbeschreibung

Bahnhof | dem Mödlingbach entlang | Toni-Berg-Promenade | Babenbergergasse | Stadttheater | Europaplatz | Neuweg (Wienerwald-Sternwanderweg 43) | Stiegenanlage zur Aussicht Glocknergrat | NATURFREUNDE-Kreuz | Josef-Schöffel-Wanderweg 46 | Mödlinger Rundwanderweg | Breite Föhre | Anningerstraße | Ostarrichi Wanderweg 48 | Krauste Linde (Einkehr) | Hans-Riffer-Quelle | Anningerhaus (Einkehr) | Klinger Runde bei Gumpoldskirchen | Anningergipfel | Siebenbrunnengraben | Dreidärrischenhöhle | Rotes Kreuz | Wienerwald-Weitwanderweg 404 | Sankt Urbanus | Wenzel Weg | Parkplatz Gumpoldskirchen | Josef-Schöffel-Denkmal | durch die Weinberge | Playfit Runde Guntramsdorf | Anningerstraße | Bahnstation Guntramsdorf-Thallern

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnhof Mödling (Bahn, S-Bahn)

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Koordinaten

DG
48.085326, 16.295249
GMS
48°05'07.2"N 16°17'42.9"E
UTM
33U 596459 5326595
w3w 
///kürze.fühlt.luxus
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Die übliche Ausrüstung für eine Wanderung im Wienerwald: Wanderkleidung, festes Schuhwerk, Regen- und Sonnenschutz, ausreichend Getränke und ein wenig Verpflegung (es gibt einige Einkehrmöglichkeiten).


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,6 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
459 hm
Abstieg
452 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

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