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Auf die Haindlkarhütte von Gstatterboden

· 3 Bewertungen · Wanderung · Ennstaler Alpen
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Alpenverein Austria Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Parkplatz Haindlkar
    / Parkplatz Haindlkar
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Haindlkarhütte
    Foto: Tourismusverband Gesäuse, TV Gesäuse
  • / Auch bei Nässe gibt's was zu sehen
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Wegbegleiter im Haindlkar
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Blick auf den Großen Buchstein gegenüber
    Foto: Stefan Galbavy, Alpenverein Austria
  • / Hochtorgruppe
    Foto: Tourismusverband Gesäuse, TV Gesäuse
  • / Die Alte Haindlkarhütte
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Am Weg zur Haindlkarhütte
    Foto: Tourismusverband Gesäuse, TV Gesäuse
  • / Die Haindlkarhütte
    Foto: Vorraber, Alpenverein Austria
  • / Die Gesäuse Nordwände gegenüber der Hütte
    Foto: Fritz Vorraber, Alpenverein Austria
  • / Die Hütte
    Foto: Stefan Galbavy, Alpenverein Austria
  • / Haindlkarhütte und Ödstein
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
m 1200 1000 800 600 2,0 1,5 1,0 0,5 km Haindlkarhütte Alte Haindlkarhütte Parkplatz Haindlkar
Der Aufstieg zur Haindlkarhütte ist, wie der Name schon sagt, ein Aufstieg in einem Kar und daher mangelt es an Schotterwerk kaum, welches an einigen wenigen Stellen auch mit Trittsicherheit überwunden werden muss. Der Aufstieg ist jedoch angenehm, nur an wenigen, kurzen Stellen steil und führt entlang des Haindlkargrabens in Richtung der imposanten Felswände der Hochtorgruppe . Kurz vor der Hütte steht die alte Haindlkarhütte, die erste Behausung für Kletterer in dieser Gegend.
leicht
Strecke 2,5 km
1:30 h
547 hm
32 hm
Der Zustieg zur Haindlkarhütte wird seit Generationen von Kletterern begangen, das bezeugt die alte Haindlkarhütte, die 1923 erstmals erbaut wurde. Die Wege sind entsprechend ausgebaut und markiert und so findet sich nicht nur der Kletterer, sondern auch der Wanderer gut zurecht unter den Nordwänden des Gesäuses. Durch die geringe Steilheit und die Kürze des Wegs fühlen sich auch konditionell weniger Starke für diesen Anstieg bereit, doch sollte er nicht ganz unterschätzt werden, denn das Kar ist gerade nach Regenfällen in Bewegung und sorgt in den schottrig-steinigen Passagen immer wieder für geringfügige Änderungen im Wegverlauf. Lose Steine und Wasserläufe gehören zum alpinen Umfeld, für welches das Gesäuse bekannt ist. Den Weg zur Hütte kann man besonders zu Beginn der Wandersaison nehmen, denn die Hütte ist nur auf etwas über 1.100m gelegen. Landschaftlich sehr lohnenswert sind die Ausblicke auf die Wände von Planspitze, Rosskuppe, Dachl, Hochtor und Festkogel. Dreht man sich beim Aufstieg um, so sieht man die massige Gestalt des Großen Buchsteins.

Autorentipp

Auf der Terrasse der Haindlkarhütte sieht man die imposanten Gesäuse Nordwände in denen Klettergeschichte geschrieben wurde. 

Mehr zur Alpingeschichte ist bei www.bergsteigerdoerfer.at zu finden. 

Profilbild von Harald Herzog
Autor
Harald Herzog
Aktualisierung: 14.05.2018
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Haindlkarhütte 1.121m, 1.124 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Haindlkar, 609 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bei Starkregen führen die Kare Wasser und der Aufstieg ist entsprechend schwieriger. 

Weitere Infos und Links

Der Auswahlführer: Xeis-Auslese 2. Auflage, 2009 gibt eine gute Übersicht zu Kletterrouten im Gesäuse. 

"Gesäuse Pioniere" im Schall Verlag erschienen erzählt von der Geschichte des Kletterns im Gesäuse. 

Start

Parkplatz Haindlkar 608m (608 m)
Koordinaten:
DD
47.583862, 14.612386
GMS
47°35'01.9"N 14°36'44.6"E
UTM
33T 470853 5270122
w3w 
///besagte.einzelteil.allgemeine

Ziel

Haindlkarhütte 1.121m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Haindlkar folgt man der schmalen flachen Straße für etwa 200m bis zur Talstation der Materialseilbahn. Von dort beginnt der gut angelegte Wanderweg, der zunächst durch lichten Wald zu einer breiten Schuttriese führt. Diese überquert man durch Abstieg auf der einen und Aufstieg auf der anderen Seite. Dann kommt man dem gut sichtbaren Weg folgend durch einen lichten Wald und später wieder durch ein zumeist wasserführendes Kar. Hier aufpassen wohin man tritt! Der Bewuchs wird dann schon weniger hoch und man erreicht die alte Haindkarhütte. Zuletzt quert man leicht ansteigend an die rechte Karseite und erreicht die Haindlkarhütte. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit Bahn ab Wien 

  • über Leoben / Ausstieg Bahnhof Liezen / weiter mit Bus 910 / Fahrzeit zw. 42 und 45 Minuten / Ausstieg Station Gesäuse Bachbrücke/Weidendom oder Gesäuse Haindlkar

  • über Amstetten und Kleinreifling / Ausstieg Bahnhof Weißenbach-St.Gallen / weiter mit Bus 912 / Fahrzeit zw. 46 und 49 Minuten / Ausstieg Station Gesäuse Bachbrücke/Weidendom oder Gesäuse Haindlkar

  • über Linz / Ausstieg Bahnhof Ardning / weiter mit Bus 910 / Fahrzeit zw. 33 und 36 Minuten / Ausstieg Station Gesäuse Bachbrücke/Weidendom oder Gesäuse Haindlkar

NUR Samstag, Sonntag und Feiertag: Anreise direkt mit Bahn über Amstetten oder Selzthal / Ausstieg Bahnhof Johnsbach im Nationalpark oder Gstatterboden

(Die angegebenen Fahrzeiten stellen die Fahrdauer vom Ausstiegsbahnhof bis zur Bushaltestelle am Zielort dar - Stand April 2018.)

Tagesaktuelle Verbindungen und detaillierte Fahrzeiten unter www.oebb.at ; www.postbus.at (05/1717); www.westbahn.at (01/899 00); Sammeltaxi www.gesaeuse.at/mobil ; Telefon: 03613/21 000 99

 

Anfahrt

Von Süden über Ardning, das an der Ennstalstraße und der A9 der Phyrnautobahn liegt nach Admont und von dort auf die Gesäusestraße. 

Von Norden über Amstetten oder Steyr nach Altenmarkt bei St. Gallen. Weiter Über Großreifling und die Hieflau dann zum Parkplatz

Parken

Am Parkplatz Haindlkar ist eine Infotafel und Platz für ca. 25 PKWs. Gegenüber ist noch ein Parkplatz für 40 PKWs.

Koordinaten

DD
47.583862, 14.612386
GMS
47°35'01.9"N 14°36'44.6"E
UTM
33T 470853 5270122
w3w 
///besagte.einzelteil.allgemeine
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Es erscheinen regelmäßig Bücher zum Gesäuse ob Wander-, Skitouren-, Kletter- oder Höhlenführer. Kletterführer: Xeis Auslese 2009, 2. Auflage, Jürgen Reinmüller; Wanderführer Gesäuse von Rother Wanderführer 5. Auflage, 2012;

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 16: Gesäuse 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Bergwanderausrüstung. Knöchelhohe Schuhe gegen Umknicken sind zu empfehlen. 

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,7
(3)
Nico Kuchta
25.07.2018 · Community
Super entspannte Tour.
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Mittwoch, 25. Juli 2018 22:55:11
Foto: Nico Kuchta, Community
Mittwoch, 25. Juli 2018 22:56:10
Foto: Nico Kuchta, Community
Michael Theil 
28.05.2015 · Community
Wanderung in spektakulärer Umgebung.
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Fotos von anderen

Mittwoch, 25. Juli 2018 22:55:11
Mittwoch, 25. Juli 2018 22:56:10

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
2,5 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
547 hm
Abstieg
32 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Von A nach B

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