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Wanderung

Der Tiroler Dolomitenweg - Höhenflüge durch das Reich der Kalkkögel

Wanderung · Innsbruck und Umgebung
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    Foto: KOMPASS
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 35 30 25 20 15 10 5 km
35,2 km
13:45 h
2500 hm
2350 hm
Schon im 1891 erschienenen Standardwerk "Stubei. Thal und Gebirg, Land und Leute" stellte der Innsbrucker Bergpionier Carl Gsaller voll Begeisterung fest, die Kalkkögel seien "ein wilder, hellgrau leuchtender Felsengrat, (...) zersplittert in viele Stücke, zerrissen von oft engen, spaltenartigen Scharten. Schroffe Wände, Thürme, Zinnen und Nadeln wechseln da mit einer Kammstrecke, deren Gipfel mehr in Gestalt prismatischer Krystalle dem Grat aufgesetzt erscheinen. Die Dolomiten Südtirols treten uns in verkleinertem Maßstabe entgegen."

Wer diese Dolomitenlandschaft hautnah erleben möchte, unternehme diese einzigartige Mini-Trekkingtour von Natters nach Fulpmes. Schön ist schon der Aufstieg durch stille Bergwälder, die immer wieder die Sicht zum nördlich benachbarten Wetterstein- und Karwendelgebirge freigeben. An der Felsbasis der Kalkkögel bieten dann drei traditionsreiche Schutzhütten bodenständige Verpflegung und ein Dach überm Kopf, aber auch die Möglichkeiten für den einen oder anderen Gipfelabstecher. Bergab wandert man schließlich mit herrlichen Ausblicken zu den "Dolomitenbergen" auf der anderen Seite des Stubaitals und zu den Gletschergipfeln – durch Almwiesen, Lärchenmähder und durch das historische Stubaier Bergbaurevier. Kein Zweifel: Diese landschaftliche Vielfalt reiht den Tiroler Dolomitenweg unter die schönsten Höhenwege der Alpen.

Die einzelnen Abschnitte:

Natters – Birgitzköpflhaus: 9,5 km, 4:30 h, Aufstieg 1250 m
Birgitzköpflhaus – Adolf-Pichler-Hütte: 8 km, 3:00 h, Aufstieg 700 m, Abstieg 750 m 

Adolf-Pichler-Hütte – Starkenburger Hütte: 6,5 km, 3:00 h, Aufstieg 550 m, Abstieg 350 m
Abstieg nach Fulpmes: 8 km bzw. 11 km, 2:15 h bzw. 3:15 h, Abstieg 900 m bzw. 1250 m

▶ Von Natters zum Birgitzköpflhaus: Von der Bahnstation in Natters (783 m) spazieren Sie auf der Bahnhofstraße zum Dorfplatz (Bushaltestelle) und rechts am Brunnen vorbei ins Oberdorf (Wegweiser „Mutters, Herman-von-Gilm-Stein“). Bei der nächsten Gabelung nach rechts, dann aber nicht nach Mutters abbiegen, sondern geradeaus zu den schönen Bauernhöfen, über denen ein Fachwerkbau im Heimatstil des 19. Jahrhunderts steht. Unterhalb davon nach der Beschilderung „Hirschlacke/Mutterer Alm“ rechts auf einer schmalen Asphaltstraße in den Wald hinauf. Von der folgenden Abzweigung links zum Bleichbrünnl und geradeaus durch einen Hohlweg zu einer Wiese empor. Weiter zu einer Forstststraße, auf der Sie links (Wegweiser „Natterer See, Neu-Götzens“) zu den Wiesen der Luvens gelangen. Von der nächsten Gabelung gelangen Sie links Richtung „Mutterer Alm, Hirschlacke“ zur Landesstraße Mutters – Götzens (870 m). Nach der Überquerung der Fahrbahn kurz über die Asphaltzufahrt eines Lagerplazes aufwärts.
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