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Wanderung

Hochplatte, 2082 m

Wanderung · Naturparkregion Reutte
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Rother Bergverlag Verifizierter Partner 
  • Hochplatte
    Hochplatte
    Foto: Siegfried Garnweidner, Rother Bergverlag
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 14 12 10 8 6 4 2 km
schwer
16 km
8:00 h
1.116 hm
1.116 hm
Auf die Hochplatte zum Fensterln

Die Aufgaben sind in den Ammergauer Alpen klar verteilt. Für Muskelkater und Knieschnackler, ein wenig Schwindelgefühl und grandiose Gipfelerlebnisse ist die Hochplatte zuständig, egal, von welcher Seite wir sie angehen. Alle Routen sind lang und mühsam, auch die hier vorgestellte, die als klassische Überschreitung dieses beliebten und geschätzten Berges auch noch die Krähe als Zweitgipfel im Angebot hat. Der gesamte Aufstieg, die lange Gratüberschreitung und weite Teile des Abstiegs sind mit landschaftlichen Höhepunkten gespickt, und deshalb sollte man sehr früh aufbrechen, damit man diese Schönheiten auch wirklich genießen kann und nicht wie ein Irrer über den Berg hetzen muss. Außerdem ist es in der Früh' noch schön kühl, und das ist ja auch recht angenehm, bevor man sich den Gipfelwind um die Nase wehen lässt. Ganz leicht ist diese herrliche Bergfahrt natürlich nicht. Ein bisserl Erfahrung im alpinen Gelände, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten wir schon mitbringen. An den Stellen, wo es besonders rassig hergeht, sind zwar stabile Drahtseile zum Festhalten gespannt, doch luftig geht es allemal zu, und wenn am Gipfelkamm noch Schnee liegt, dann bleibt man besser drunten im Tal. Schließlich wollen wir kein zu großes Risiko eingehen.

Vom Parkplatz beim Wirtshaus Ammerwaldalm folgen wir erst einmal 5 Minuten lang dem Sträßchen bis zur Straßenverzweigung. Dort geht es dann nach rechts und gegen Norden in das Roggental hinein. Im engen Talgrund bleiben wir auf dem schmalen Weglein, das nur mäßig ansteigt, bis es auf einem Steg, der bei nassem Wetter enorm rutschig ist, den Roggentalbach quert. Anschließend wird es steil. Auf der linken Bachseite plagen wir uns durch den Blassenwald hinauf und nutzen bei heißem Wetter die Erfrischungsmöglichkeit an einem kleinen Wasserfall. Anschließend wechseln wir wieder auf die andere Bachseite. Bei 1459 m Höhe stoßen wir zur Roggentalgabel. Wir halten uns rechts und folgen der Pfadspur über einen stark erosionsbedrohten Hang durch wildes Berggelände ins Weitalpjoch hinauf. Der weitere Anstieg ist wieder etwas flacher. Er führt im Joch links und durch das Karstgelände des Wilden Freithofs gegen Nordwesten zu einem schmalen Grat hinauf. Auf diesem Grat, dem Gamsangerl, ist für nicht

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Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Siegfried Garnweidner Autor Siegfried Garnweidner
Siegfried Garnweidner hat von seinem Wohnort Baierbrunn bei München nicht sehr weit ins Gebirge. Das ist wichtig für ihn, denn er hat sich mit Haut und Haar den Bergen verschrieben. Er besucht sie zu allen Jahreszeiten mit Wanderstiefeln, Tourenski und Firngleitern. Im Laufe der Zeit hat er weit über 3000 Touren zusammengebracht, über die er akribisch Buch führt. In Bergbüchern und Alpin- und Skizeitschriften hat er bis jetzt rund 2000 Tourentipps veröffentlicht. Mit großer Begeisterung fotografiert der Autor seine Berge, wozu er eine aufwändige Kameraausrüstung stets im Rucksack dabei hat.

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