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Wanderung

Wanderung um die Schacherteiche bei Kremsmünster (barrierefrei)

Wanderung · Oberösterreichische Voralpen
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    Foto: Elisabeth Kofler, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
m 700 600 500 400 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km

Leichte, knapp drei Kilometer lange Wanderung ohne Steigungen. Ein großer Teil führt durch Wald. Aufgrund einer Vielzahl an Gerüchen und Geräuschen sicher auch für sehbehinderte Menschen ein Erlebnis. Die Route folgt keinem markierten Wanderweg und ist auch weitab vom nächsten Gastronomiebetrieb. Daher empfiehlt es sich ein wenig Jause und Getränke mitzunehmen. Rastmöglichkeiten in Form von Bänken sind nicht vorhanden. Im Sommer ist wie bei allen Feuchtgebieten ein Mückenschutzmittel sinnvoll. Zur besseren Vogelbeobachtung sollte ein Fernglas mitgenommen werden!

 

leicht
2,6 km
0:39 h
10 hm
10 hm

Wir befinden uns im Bereich des Traun-Enns-Riedellandes, einer vielfach auf Schotterböden fußenden Landschaft mit einem flachen bis welligen Relief, reich durchzogen von kleinen und größeren Bachläufen. Auf den Terrassen finden sich strukturarme Ackerbau-Landschaften, Waldreste sind in der Regel sehr klein, Feuchtgebiete selten. Ziel des Naturschutzes in der Region ist eine Vergrößerung des Strukturreichtums in den landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten: etwa durch eine Erhöhung des Waldanteils, die Schaffung von Hecken sowie die Erhaltung und Entwicklung von Feuchtflächen. Das Gebiet um die Schacherteiche, ein wertvolles und reichhaltiges Vogelschutzgebiet, unter anderem ein wichtiger Durchzugsstandort für Enten, soll erhalten werden.

Autorentipp

Zur besseren Vogelbeobachtung sollte ein Fernglas mitgenommen werden!

outdooractive.com User
Autor
Josef Limberger
Aktualisierung: 14.07.2017

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
398 m
Tiefster Punkt
389 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Tour ist aktuell nicht auf ihre Befahrbarkeit mit Rollstuhl überprüft. Bis zum Sommer 2018 werden alle Infos dazu aktualisiert.

Weitere Infos und Links

 

Behindertengerechte Infrastruktur:

Die nächstgelegenen behindertengerechte Toilettenanlagen befinden sich im Stift Kremsmünster oder in Wels.

Gastronomie

Landhotel Schicklberg, 4550 Kremsmünster, Linzerstrasse, Tel: 0 75 83 / 55 00, landhotel@schicklberg.at, www.schicklberg.at

Schloss-Restaurant , Kremsegg, 4550 Kremsmünster, Kremseggerstrasse 59, Tel: 0 75 83 / 505 40, schlossrestaurant@utanet.at

Tourismus-Information

Tourismusregion Bad Hall – Kremsmünster, 4550 Kremsmünster, Rathausplatz 1, Tel:  0 75 83 / 72 12, Fax 0 75 83 / 70 49 tourismus@kremsmuenster.at, www.oberoesterreich.at/kremsmuenster

Sehenswürdigkeiten:

Stift Kremsmünster mit dem Kaisersaal und dem Fischeraltar - siehe: www.stift.kremsmuenster.at

Schloss Kremsegg: Das sehenswerte Musikinstrumentenmuseum im SchlossKremsegg ist zur Gänze behindertengerecht. siehe: www.schloss-kremsegg.at

Start

Parkplatz Schacherteich (394 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.079808, 14.118388
UTM
33U 434337 5325546

Ziel

Rundtour - Ende beim Ausgangspunkt

Wegbeschreibung

Unser Ausgangspunkt ist ein großer, gut befestigter Parkplatz auf der östlichen Seite des großen Schacherteiches. Bereits hier finden wir in den Randbereichen die Wegwarte, eine mehrjährige krautige Pflanze mit einem Kranz aus hellblauen Zungenblüten, den sie jedoch lediglich bei vollem Sonnenschein dem interessierten Betrachter präsentiert. Als typische Pflanze trockener Straßenränder wird sie seit dem Mittelalter auch als Arzneipflanze genutzt – dafür sollten Sie die Pflanze jedoch nicht am Straßenrand aufsammeln. Von der nahe verwandten Wurzelzichorie wurde übrigens aus der gerösteten und gemahlenen Wurzel der „Zichorienkaffee“ gewonnen. Wir erwandern aber nicht den Großen Schacherteich, sondern die zwei einsamer gelegenen kleineren Teiche. Daher verlassen wir den Parkplatz in Richtung Süden (Kremsmünster), überqueren einen Wassergraben und biegen kurz vor der Hauptstraße nach links ab. Hier folgen wir einer wenig befahrenen schmalen Straße, die uns die nächsten 300 Meter durch einen dichten Wald führt. Am Wassergraben finden wir den Weißdorn, einen stattlichen, im Frühjahr weiß blühenden und im Herbst mit roten Früchten ausgestatteten Strauch, der in der Medizin zur Herstellung herzstärkender Medikamente verwendet wird. Im Wald fällt uns vom Sommer bis in den Herbst möglicherweise eine bis zu eineinhalb Meter hohe Pflanze mit einem rötlich überlaufenen Stängel und leuchtend rosa gefärbten Blüten auf. Dabei handelt es sich um keine heimische Pflanze, sondern um einen sogenannten Neueinwanderer oder Neophyten: Das Drüsige Springkraut oder aufgrund der Herkunft auch Himalaya-Springkraut genannte Kraut hat sich in den letzten Jahrzehnten auch bei uns immer mehr ausgebreitet und verdrängt dank seiner Wuchskraft oft die heimischen Pflanzen. Nachdem wir den Waldrand erreicht haben, breitet sich vor uns eine mit einzelnen Gehölzgruppen durchsetzte Feld- und Wiesenlandschaft aus. Wir folgen der Straße, bis wir nach etwas mehr als 300 Metern rechts auf eine kleinere Teichanlage blicken. Vor einer Gehölzgruppe biegen wir nach links in eine Forststraße ein (Verbotsschild für Reiter und Radfahrer) und gehen noch zirka 100 Meter weiter, bis wir neuerlich in den Wald eintauchen. Nun wandern wir ein Stück durch einen von Fichten dominierten Wirtschaftswald. Nach etwa 180 Metern kommen wir an eine Weggabelung und folgen dem linken Forstweg. Nach wenigen 100 Metern öffnet sich der Blick auf den ersten Teich. Still und friedlich liegt er in der Landschaft. Besonders zur Zugzeit kann man hier unter Umständen die eine oder andere Rarität an Zugvögeln entdecken, vor allem Enten. Auch über den Teich fliegende Reiher sind manchmal auszumachen oder der markante Ruf eines Schwarzspechtes aus dem benachbarten Wald. Wir setzen unseren Weg entlang dieses Teiches fort. Nahe am Wasser wandern wir vorbei an stattlichen Laubbäumen, immer wieder bekommen wir einen kurzen Blick auf das Wasser. Nach etwas mehr als 400 Metern erreichen wir den zweiten Teich. Es ist empfehlenswert ein paar Meter von unserem Weg nach links abzuweichen und bei einem Bootshaus eine kleine Rast einzulegen: Von hier lassen sich Wasservögel besonders gut beobachten. Mit etwas Glück vielleicht auch ein Silberreiher, ein großer weißer Reiher mit gelbem Schnabel und dunklen Beinen. Unser eigentlicher Rundweg setzt sich nach rechts fort. Nach dem Teich durchqueren wir einen Jungwald und biegen nach 160 Metern nach links ab. Entlang des Weges finden wir den Wasserdost, einen Korbblütler mit violett gefärbten Blüten, der feuchte Böden bevorzugt und gerne von Schmetterlingen besucht wird. Nach etwas mehr als 300 Metern biegen wir abermals nach links ab und erreichen kurz danach die Straße, der wir nach links bis zu unserem Ausgangspunkt folgen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn von Linz oder Salzburg bis Wels. Von Wels mit dem Bus über Sipbachzell zur Haltestelle Kremsmünster — Schacherteich. Die Busse fahren direkt beim Bahnhof ab.

Anfahrt

Von Linz kommend auf der A 1 bis zur Abfahrt Sattledt. Dann auf der B 122 zirka 6,3 Kilometer bis Kremsmünster, vor dem Stift links in Richtung Sipbachzell, Wels abzweigen. Nach etwa drei Kilometern erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Aus Wels kommend auf der Osttangente in Richtung Sattledt. Nächste Ampel nach der Abzweigung Thalheim nach links Richtung Kremsmünster, über Sipbachzell (zirka acht Kilometer). Von dort noch etwa 2,3 Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt.

Parken

direkt an der Straße beim den Schacherteichen

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
2,6 km
Dauer
0:39h
Aufstieg
10 hm
Abstieg
10 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kinderwagengerecht barrierefrei

Statistik

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